HC Annaberg-Buchholz : TSV Oelsnitz 24:19 (10:9)

Favoriten eine Halbzeit lang geärgert 

Bei ihrem schweren Auswärtsspiel an diesem Wochenende, konnten die Sperken den großen Favoriten lange Zeit ärgern. In den ersten 30 Minuten konnte man keinen Unterschied zwischen den Mannschaften finden, welche auf der einen Seite Tabellenführer (Annaberg) und auf der anderen Seite Tabellenletzter (Oelsnitz) sind.
Bis zur 10. Spielminute war sogar Oelsnitz noch die bessere Mannschaft gewesen. Zu diesem Zeitpunkt führte man 3:1 gegen den HC. Doch dann fand der Gastgeber so langsam in das Spiel. Zwar gelang Annaberg aus dem Positionsangriff nicht viel, doch man bekam sehr viele Siebenmeter zu gesprochen (insgesamt 11 Stück), aus welchen man den Großteil der Tore warf. In der Deckung stand Oelsnitz, wie schon in den letzten Spielen, sehr sicher. Doch es haperte wieder einmal im Angriffsspiel. Man tat sich sehr schwer gegen die großgewachsene und hart verteidigte Abwehr des Tabellenführers. Deshalb nahm man sich dann immer wieder Würfe aus schlechten Situationen heraus und scheiterte so oft an dem Torhüter oder dem Gebälk des gegnerischen Tores. Trotz allem war es eine ausgeglichene erste Hälfte gewesen und man ging nur mit einem Tor Unterschied in die Kabine. Dort nahm man sich dann vor, in den zweiten 30 Minuten noch einmal eine Schippe drauf zu legen.

Doch in der Anfangsphase im zweiten Abschnitt trat das volle Gegenteil ein. Im Kopf waren die Oelsnitzer anscheinend noch in der Kabine gewesen. Völlig verunsichert stand man nun auf dem Parkett und leistete sich einen Fehler nach dem anderen. Diese Unkonzentriertheiten kosteten im Endeffekt vielleicht einen besseren Ausgang für die Oelsnitzer. Die Annaberger nutzten diese Fehler nun eiskalt aus und konnte so eine 5-6 Tore Führung heraus werfen. Ab der 42. Spielminute fingen sich die Oelsnitzer dann endlich wieder. Nun konnte man Annaberg wieder etwas entgegen setzen. Doch in einer hektischen und durch Zeitstrafen geprägten Endphase, gelang es nicht mehr diesen Rückstand noch einmal zu verkleinern. Annaberg hat sich an diesem Tag nicht mit Ruhm bekleckert, bei dieser schwachen Partie gegen den Tabellenletzten. 


TSV Oelsnitz: Püchl, Seidel – Kabus, Schmidt(2), Strobel, P.Bechler(4/2), Haller, Rauh(1), F.Bechler(4), Grünwald(4), Meisinger(1), Weidenmüller(3)
Schiedsrichter: Riedel/Krämer (Penig)
Strafwürfe: Annaberg: 11/7 verw. / Oelsnitz: 3/2 verw.
Strafzeiten: Annaberg: 16 Min. / Oelsnitz: 14 Min. 
Zuschauer: 60

(Schmidt)
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